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Geschichte der Seemühle

Die Geschichte der Seemühle reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert. 1245 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Sie steht unterhalb eines Damms, den man noch heute im Verlauf der Straßen „Seemühle“ und der Kreisstraße nach Aichholzhof erkennen kann. Jenseits lag der Weissacher See, der die gesamte Talaue zwischen Cottenweiler, Aichholzhof und Oberweissach ausfüllte.

Markgraf Hermann V. von Baden (1190-1243) hatte den See anlegen lassen, wohl auch in Absicht, genügend Wasser und das nötige Gefälle für den Antrieb eines Mühlrads zu bekommen. Doch das ganze Gelände samt dem Seegut und den Orten rund um den See gehörten dem Backnanger Chorherrnstift. Der Markgraf hatte lediglich das Recht. Den See als Fischteich zu nutzen, nicht aber, eine Mühle an seinem Ufer zu bauen – so war die ganze Arbeit umsonst.

Was sie dem Markgrafen untersagt hatten, setzten die Chorherren nach dessen Tod im Jahr 1243 sofort um. Die 1245 erstmals urkundlich erwähnte Seemühle und eine weitere Mühle in Oberweissach brachten Zins in Form von Geld und Naturalien. Wohl aus diesem Grund hatte das Augustiner-Kloster keine Konkurrenz dulden wollen.

1595 besaß die Seemühle drei Wasserräder, die drei Mahlgänge und einen Gerbgang antrieben. Nachdem beide Weissacher Mühlen wahrscheinlich durch ein Hochwasser zerstört worden waren, hatten Hannß Heinrich Müller die Seemühle wieder instandgesetzt und zahlte Pacht an den Herzog von Württemberg.

Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1743, so ist es auf einer Steinplatte mit Erbauerinschrift zu lesen. 1866 gehörte Rossställe, eine Scheune und ein Wagenschuppen zu dem Anwesend (heute teils noch als Nebengebäude vorhanden). Die Seemühle war also ein ansehnliches Gehöft. Der Müller war seinerzeit – nach zwei Wirten – der drittgrößte Steuerzahler am Ort. 1986 wurde die Mühle vollautomatisiert, mit Strom betrieben.

Heute ist die Mühle die einzige Im Weissacher Tal, die noch als gewerbliche Mühle betrieben wird. Im Erdgeschoss der Mühle ist ein Mühlenladen untergebracht, der allein schon seines altertümlichen Ambientes wegen ein Besuch wert ist, aber auch wegen seines reichhaltigen Angebots an eigenen Brotbackmischungen und Backwaren, Teigwarenspezialitäten, kalt geschlagenen Ölen und Haushaltsgetreidemühlen.

Übersicht zu den Bildern 

  1. Mühlengebäude
  2. Die historische Seemühle
  3. Erbauertafel
  4. Grießputzmaschine
  5. Walzenstühle
  6. Stehende Mischmaschine
  7. Mühlenladen

Die Geschichte der Seemühle reicht zurück bis ins 13. Jahrhundert. 1245 wurde sie erstmals urkundlich erwähnt. Sie steht unterhalb eines Damms, den man noch heute im Verlauf der Straßen „Seemühle“ und der Kreisstraße nach Aichholzhof erkennen kann. Jenseits lag der Weissacher See, der die gesamte Talaue zwischen Cottenweiler, Aichholzhof und Oberweissach ausfüllte.

Markgraf Hermann V. von Baden (1190-1243) hatte den See anlegen lassen, wohl auch in Absicht, genügend Wasser und das nötige Gefälle für den Antrieb eines Mühlrads zu bekommen. Doch das ganze Gelände samt dem Seegut und den Orten rund um den See gehörten dem Backnanger Chorherrnstift. Der Markgraf hatte lediglich das Recht. Den See als Fischteich zu nutzen, nicht aber, eine Mühle an seinem Ufer zu bauen – so war die ganze Arbeit umsonst.

Was sie dem Markgrafen untersagt hatten, setzten die Chorherren nach dessen Tod im Jahr 1243 sofort um. Die 1245 erstmals urkundlich erwähnte Seemühle und eine weitere Mühle in Oberweissach brachten Zins in Form von Geld und Naturalien. Wohl aus diesem Grund hatte das Augustiner-Kloster keine Konkurrenz dulden wollen.

1595 besaß die Seemühle drei Wasserräder, die drei Mahlgänge und einen Gerbgang antrieben. Nachdem beide Weissacher Mühlen wahrscheinlich durch ein Hochwasser zerstört worden waren, hatten Hannß Heinrich Müller die Seemühle wieder instandgesetzt und zahlte Pacht an den Herzog von Württemberg.

Das heutige Gebäude stammt aus dem Jahr 1743, so ist es auf einer Steinplatte mit Erbauerinschrift zu lesen. 1866 gehörte Rossställe, eine Scheune und ein Wagenschuppen zu dem Anwesend (heute teils noch als Nebengebäude vorhanden). Die Seemühle war also ein ansehnliches Gehöft. Der Müller war seinerzeit – nach zwei Wirten – der drittgrößte Steuerzahler am Ort. 1986 wurde die Mühle vollautomatisiert, mit Strom betrieben.

Heute ist die Mühle die einzige Im Weissacher Tal, die noch als gewerbliche Mühle betrieben wird. Im Erdgeschoss der Mühle ist ein Mühlenladen untergebracht, der allein schon seines altertümlichen Ambientes wegen ein Besuch wert ist, aber auch wegen seines reichhaltigen Angebots an eigenen Brotbackmischungen und Backwaren, Teigwarenspezialitäten, kalt geschlagenen Ölen und Haushaltsgetreidemühlen.

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  1. Mühlengebäude
  2. Die historische Seemühle
  3. Erbauertafel
  4. Grießputzmaschine
  5. Walzenstühle
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